Donnerstag, 24. Juli 2014

Zero Waste Home - Ein Blog mit Ideen die Nachdenklich machen

Ich habe vor ein paar Tagen ein bisschen im Internet gestöbert und bin durch zufall auf die Seite
Zero Waste Home gestossen.

Ich war zugleich ziemlich angetan und habe einige Zeit dort verbracht und mich durchgelesen.

Finde ich schon mutig sich so allem zu entsagen und ein Leben zu führen mit dem Ziel so gut wie keinen Müll zu produzieren aber auch sehr inspirierend.

Auf der anderen Seite denke ich mir das man einen solchen Lebensstil aber nur mit den nötigen finanziellen Mitteln bewerkstelligen kann, oder ? Verpacktes Obst und Gemüse zum Beispiel bekomme ich einfach günstiger beim Aldi als lose irgendwo anders. Für viel rumfahrerei geht dann auch einiges an Benzin und Zeit drauf und ersteres kommt ja dann auch wieder zulasten der Umwelt.

Vielleicht sind es aber auch einfach nur falsche Ängste die einen vor Veränderungen abhalten. Einiges muß man denke ich einfach ausprobieren und seinen eigenen besten Weg finden. Aber die Richtung finde ich klasse. So wollen wir hier die nächste Zeit auch mal schauen was wir optimieren können im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Hausmüll im eigentlichen Sinne produzieren wir schon länger so gut wie keinen. Wir haben die kleinstmöglichste Tonnengröße hier und selbst die brauchen wir eigentlich nicht. Wir haben in der Küche einen kleinen Eimer mit Deckel und der ist ca. 1x pro Monat 1/2 voll und das auch nur aufgrund der Damen-Hygienemittel die hier bei zwei Mädels halt anfallen und ein bisschen dies und das. Also schon super wenig.

Was mich allerdings immer ärgert ist die immense Menge an Plastikmüll. Also das alles was man so vom Einkaufen mitschleppt wie Wurstverpackungen, Obstumverpackungen........Pro Monat eine große Tonne voll! Wie geht es euch da so ?

Als erste Tätigkeit habe ich beschlossen in Zukunft keine Pröbchen etc. zu bestellen oder irgendwo mitzunehmen. Ich mag diese zwar sehr wie ihr wißt und sie sind auch sehr praktisch zum mitnehmen etc. aber sie produzieren auch jede Menge Müll nicht nur durch die Probe selbst sondern auch noch die beiliegende Werbung, den Umschlag in dem sie kommen evtl. Umverpackung..... Also - Nein danke ab jetzt !

Montag, 21. Juli 2014

Sparen im Urlaub - und der Spaß kommt trotzdem nicht zu kurz

Die Ferienzeit liegt vor uns (bei einigen hat sie auch schon begonnen ) und damit auch die  Reisezeit.

Aber auch im Urlaub kann man einiges an Geld sparen und den Urlaub trotzdem in vollen Zügen genießen.

Hier ein paar Ideen/Anregungen :

* Ferienwohnung/Ferienhaus : Hier hat man eine Küche und kann sich selbst vesorgen und hat damit auch direkten Einfluß was auf den Teller kommt. Nicht nur das man dabei die Vorlieben berücksichtigen kann, so daß es allen schmeckt, sondern man kann auch noch günstig einkaufen und kochen.

*Versorgungskiste: Wenn wir ein Feriernhaus im Ausland hatten dann haben wir Dinge von denen wir wußten das sie im Urlaubsland sehr teuer sind schonmal mitgenommen und uns eine Kiste zusammengestellt (Waschmittel, Toilettenpapier, Nudeln, Konserven....) . Die hat im Kofferraum immer ihren Platz gefunden und am Ende des Urlaubs war alles verbraucht und wir haben damit einiges eingespart.

* Nach Coupons ausschau halten: Für viele Urlaubserlebnisse gibt es Rabatt Coupons oder 2 für 1 Eintritte, einfach mal online recherchieren. Wir haben für dieses Jahr ein Gutscheinbuch gekauft, damit haben wir einige 2 für 1 Eintritte (Spaßbäder, Museen...) , bei Restaurantbesuchen sparen wir 1 Essen (2für 1) und einige Eintritte sind für die Familie komplett kostenlos ! Das Buch hat uns 10.-€ gekostet (die ich mit Umfragen verdient habe :-) ) und die haben wir mehrfach wieder raus.

* Gratis Aktivitäten: Es gibt überall Ausflüge, Museen, Ausstellungen, Veranstaltungen die nichts kosten. Auch diese einfach schon vor dem Urlaub im Internet raussuchen oder vor Ort ein Touristikbüro aufsuchen.
Eine kleine Liste hilft bei der Aktivitätsplanung vor Ort.

* Proviant für Unterwegs mitnehmen: Praktisch natürlich bei einer Ferienwohnung/Ferienhaus. Da hat man seinen Kühlschrank/Vorratsschrank. Für Unterwegs immer genug an Getränken und Vesper mitnehmen. Aber auch wenn man im Hotel ist hat man evtl. einen Kühlschrank und kann sich dort in einem nahen Laden günstig etwas Proviant kaufen.

*Flugreisen: Maximales Gewicht für Gepäck /Handgepäckmaße beachten. Hier kann es bei überschreitung sehr schnell teuer werden. Für die Wartezeit am Flughafen etwas zum lesen und zu trinken (evtl. was kleines zum Vespern/Obst) einpacken.

Ich denke es gibt noch haufenweise Dinge die einem helfen einen schönen Urlaub zu haben und trotzdem noch den ein oder anderen Euro zu sparen.

Welche Dinge fallen euch noch so ein ? Freue mich auf Kommentare

Freitag, 18. Juli 2014

Vegetarische Burger - einfach und schnell gemacht

Gestern habe ich ja schon die Hamburgerbrötchen gebacken um damit heute Vegetarische Burger zu machen.


Diese gehen einfach, schnell, sind preiswert und super lecker.


Vegetarische Burger

2 Dosen Kidneybohnen
180 g gekochter Couscus
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2-3 Eßl. Mehl
1 Prise Backpulver
Salz, Pfeffer

Bohnen im Mixer pürieren, Couscous unterrühren. Gepressten Knoblauch und gehackte Petersilie zufügen. 
Mehl und Backpulver zufügen und mit Salz und Pfeffer würden. Aus der Masse flache Frikadellen formen und auf einen Teller geben. Die Masse ist ein bisschen feuch, evtl. braucht man noch ein wenig Mehl mehr. Mit feuchten Hände lassen sich die Masse eigentlich gut formen. Danach für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. 
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Burger darin ca. 4 Minuten von jeder Seite braten. 


Wir haben dann dazu unsere selbtgebackenen Burgerbrötchen genommen , Tomatenscheiben und Tzatziki. Mhmmm. Und selbst mein Mann der ja ein totaler Fleischesser ist war begeistert. Wir hatten noch ein paar Burger-Patties übrig und haben diese einfach eingefroren. Das geht super. 

Donnerstag, 17. Juli 2014

Leckere Buger Brötchen (Buns) selbst gemacht

Da ich morgen Vegetarische Burger machen möchte, habe ich heute Brötchen dafür gebacken.

Die mache ich sehr gerne selber auch wenn man sie für kleines Geld kaufen kann. Aber die gehen so schnell und schmecken uns einfach vieeeeeeel besser. Und sind immer noch günstiger.
 
Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Es ergibt 24 Stück , eine Menge ich weiß, aber man kann sie super gut einfrieren oder wir essen sie auch gerne als Vesperbrötchen für Schule und Arbeit.
Wer aber definitiv nicht so viele braucht, kann das Rezepte ja einfach halbieren oder so.



Burger Brötchen (Buns): 

Ergeben 24 Stück 

1 kg   Mehl
2 Packungen Trockenhefe

700 ml Milch warm  (meistens nehme ich halb Milch und halb Wasser, da geht super und spart)
125 ml Pflanzenöl 
100 g Zucker

3 Teelöffel Salz

Milch (oder Milch/Wasser Gemisch) und Trockenhefe zusammen mit dem Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Restliche Zutaten dazugeben und verkneten. 

Der Teig soll nicht zu trocken werden und klebt noch ein kleines Bisschen. So werden sie schön fluffig.

30 Minuten zugedeckt an einem warmen  Platz ruhen lassen.

Danach in 24 Portionen teilen und zu Brötchen formen. Jeweils 12 auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Sesam oder Topping nach Lust und Laune bestreuen (meine haben teilweise Reibekäse drauf, das war ein Rest der so gut verbraucht werden konnte).

Bei 180° C ca. 15-20 Minuten backen. 

Nach dem Auskühlen können sie gut eingefroren werden.





 



Dienstag, 15. Juli 2014

Sind wir so satt ? Verschwendung in einer Wegwerfgesellschaft

Wenn ich die Tage hier durch die Straßen laufe dann muß ich immer wieder mit dem Kopf schütteln.

Hier fallen haufenweise die Kirschen von den Bäumen oder Schimmeln direkt am Baum, sogar Aprikosen und auch Johannisbeeren verrotten ungenutzt.

Sind wir in dieser Zeit in der es alles so praktisch im Laden zu kaufen gibt, müde und satt geworden um unser eigenes Obst zu ernten ?  Ich finde das wirklich schade und es tut mir fast schon in der Seele weh.

Klar macht es mühe aber wenn man die frische und vor allem den Preis den es im Laden kosten würde bedenkt, dann ist sie dies doch allemal wert, oder ? Vom guten Geschmack ganz zu schweigen.

Wir haben 3 große Sträucher Johannisbeeren im Garten aber ich habe alles geerntet und genutzt. Und es war wirklich eine große Schwemme. Knapp über 5 Eimer voll sind es geworden.  So haben wir davon zum Beispiel Saft gemacht und eingekellert, Johannisbeergelee  gemacht und einige noch zum backen eingefroren.

Leckere Muffins und einen Johannisbeerkranz habe ich gebacken, Johannisbeermilchshake gemacht
und einen Teil der Ernte haben wir auch an Freunde verschenkt.

Ich hätte es nie über das Herz gebracht die guten Früchte einfach am Strauch verkommen zu lassen.

Aber wir leben leider in einer Wegwerfgesellschaft und da haben anscheinend noch nicht einmal mehr Lebensmittel einen Wert - das stimmt mich wirklich  nachdenklich.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Jede Menge Plastikzeug entrümpelt

Momentan ist es ja richtig heiß und im Garten zu werkeln kam heute nicht in Frage.

Daher habe ich wie schon lange vorgenommen mal den Kellerschrank in Augenschein genommen und aufgeräumt und entrümpelt.

Was sich da im laufe der Jahre für Plastikzeugs angesammelt hat. Und hier greift wirklich die 80/20 Quote - also wir brauchen eigentlich nur 20 % der Dinge die wir haben , 80 % sind ungenutzt und nur Ballast , so auch hier.

Ich war noch nie ein großer Freund von Tupper und Co. Das meiste haben wir geschenkt bekommen vor allem auch noch von der Hochzeit her und das schlummert nun schon lange ungenutzt im Keller. Habe die wenigen Teile die ich benutze aufgehoben  vor allem Gefrierdosen und den Rest rigoros aussortiert. Ein Mega voller großer rechteckiger Wäschekorb ist rausgeflogen. Und im Kellerschrank ist nun endlich wieder Platz (den man allerdings nicht gleich wieder mit unnützem Füllen sollte)

Werde die Tage mal ein großes Paket bei ebay einstellen damit ich die Sachen losbekomme denn für die Mülltonne sind sie dann doch zu schade.

Die restlichen Teile die ich noch habe werde ich benutzen aber definitiv nichts neues mehr an Plastikteilen dazukaufen.

Wir sind ja nun wirklich ständig am ausmisten und es ist doch immer wieder erstaunlich was sich doch immer ansammelt und wo einem plötzlich nach Jahren klar wird das man das definitiv doch niemals braucht - also weg damit.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Drucken - aber günstig

Die Patronen unseres Druckers waren mal wieder leer und ich habe mich im Netz auf die Suche nach günstigen Patronen gemacht.

Aber fündig bin ich leider nicht geworden - zumindest nicht in dem Rahmen den ich mir so vorgestellt habe. Hatte da den letzten Preis im Kopf und anscheinend haben da die Preise stark angezogen.

Jedenfalls war ich nicht bereit so viel Geld dafür auszugeben. Also gegoogelt, gegrübelt und schlussendlich habe ich mir ein Auffüllset für die Patronen bestellt.

Wollte ich immer schon ausprobieren, habe mich aber bisher nie drangetraut.

Das ganze Set mit einer großen Flasche schwarz und den jeweiligen Farbflaschen, nebst Spritzen, Handschuhen und einer detaillierten Anleitung hat mich knapp unter 8.-€ gekostet.

Aber ich war skeptisch. Also ran an die Patronen, nach Anleitung befüllt, eingesetzt und ausprobiert.
Und was soll ich sagen - Super, ich bin echt zufrieden und damit ist Drucken wieder günstig geworden.
Klar ist ein wenig gefummel und Arbeit aber das nehme ich im Gegenzug gerne auf mich. Und Umweltschonend ist es auch denn ich verwende ja die Patronen wieder , statt sie wegzuschmeißen.